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Ernährung

Arteriosklerose auch ernährungsbedingt

Bei der Arteriosklerose lagern sich Plaques an den Arterienwänden ab. Dieser Belag stammt zum Teil aus Nahrungsfetten. Darum spielt die Ernährung bei der Behandlung von Gefäßerkrankungen eine entscheidende Rolle. Mit fettarmer Kost, viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und Seefisch lässt sich der Arteriosklerose wirkungsvoll entgegenwirken.

Zu den entscheidenden Faktoren zählen Cholesterin, Antioxidanzien, Fette, Kohlenhydrate, Mineralstoffe und Alkohol.

Cholesterinreiche Kost durch Gemüse ersetzen

Ein zu hoher Cholesterinspiegel begünstigt Arteriosklerose. Es ist nur in tierischen Produkten enthalten, weshalb es sich lohnt, den Verzehr tierischer Fette einzuschränken - mit Ausnahme von Seefisch, der die sehr günstigen Omega-3-Fettsäuren enthält, die die Fette im Blut senken. Mehr pflanzliche Lebensmittel auf den Speiseplan zu setzen hat einen weiteren Vorteil: Obst und Gemüse enthalten so genannte sekundäre Pflanzenstoffe, die einer Oxidation der Zellen und damit ihrem Alterungsprozess entgegenwirken. Außerdem ist pflanzliche Kost reich an Ballaststoffen und sättigt gut.

Experten empfehlen täglich fünf Portionen aus der Gruppe Obst, Gemüse, Kartoffeln. Doch sollten die Produkte möglichst frisch sein, denn überlagertes Obst und Gemüse enthält weniger Vitamine als Tiefkühlkost.

Bei allem Bemühen, um eine pflanzenreiche Kost, ist jedoch zu bedenken: Durch cholesterinarme Diät allein lässt sich ein erhöhter Cholesterinspiegel meist nicht markant senken - auch durch Sport nicht. Denn etwa vier Fünftel des Cholesterins im Körper werden im Organismus selbst gebildet.

Antioxidanzien schützen die Gefäße

Antioxidanzien fangen aggressive Stoffwechsel-Moleküle ab und verhindern so ihre Oxidation. Auch das LDL-Cholesterin wird durch die so genannten Radikalenfänger an der Oxidation gehindert. Das ist gerade für Arteriosklerose-Patienten interessant, denn eine übermäßige LDL-Oxidation schädigt die Gefäße. Antioxidativ wirken die Vitamine A, E und C sowie etliche sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide, Lykopin, Karotinoide.

Vitaminpräparate können eine koronare Herzkrankheit jedoch kaum beeinflussen. Günstig ist dagegen die Aufnahme der naturgegebenen Vitamine mit der täglichen Nahrung. Gute Quellen sind für:


  • Vitamin-C: Kartoffeln, Obst, grünes Gemüse

  • Vitamin-A: rotes, gelbes Gemüse, Fischöl

  • Vitamin-E: Eier, Weizenkeime, Vollkornprodukte, kaltgepresste Keimöle, Nüsse

Reich an antioxidativen Pflanzenstoffen sind auch schwarzer und grüner Tee, Blaubeeren, Zwiebeln, Knoblauch, Tomaten und ganz allgemein frisch zubereitetes Gemüse - vorzugsweise gedämpft oder gedünstet.


Autor: BSMO Redaktion
Stand: 27-09-2002




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