Herzerkrankungen vorbeugen
Mittagsschlaf schützt vor koronaren Herzerkrankungen
Man kennt das aus dem Urlaub in südlichen Ländern wie Italien, Griechenland oder und Spanien: In der Mittagszeit erstirbt das Leben auf den Straßen. Es ist Siestazeit. Was der Mitteleuropäer vielleicht vorschnell als Müßiggang abtut, hat langfristig allerdings positive Auswirkungen auf die Herzgesundheit.
Die Forscher der Medizinischen Universität Athen nutzte die europaweite EPIC-Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition Study). In ihrer Analyse konzentrierten sich die Forscher auf die Daten der 23.681 griechischen Teilnehmer. Die Testpersonen wiesen keine KHK oder andere Erkrankungen auf. Außerdem wurden Sie nach Essverhalten und Lebensgewohnheiten befragt und gaben an, wie oft und wie lange sie einen Mittagsschlaf halten.
Die Analyse ergabe: Ein Mittagsnickerchen verringert das Risiko für KHK, und zwar unabhängig von Häufigkeit und Dauer. Mindestens dreimal die Woche eine halbe Stunde zu schlafen, verringert ein KHK-Risiko um bis zu 37 Prozent, bei einem gelegentlichen Nickerchen sind es 12 Prozent. Die Forscher gehen davon aus, dass ein kurzes Nickerchen herzschädigenden Stress abbaut.



