Glossar B-D

  • Ballondilatation: Weitung der Gefäße durch einen Ballon. Siehe auch Perkutane transluminale Angioplastie

  • Bradykardie: Verlangsamter Herzschlag, der normalerweise unter 60 Schlägen pro Minute liegt. Er kann zum Beispiel dadurch entstehen, dass der Sinusknoten nicht richtig arbeitet.

  • Bronchien: Große Luftwege in der Lunge

  • Brückenhaube: Ein Teil des Gehirns: Der hintere Teil der Brücke (Pons)


  • Cerebellum: Kleinhirn

  • Cerebrospinalis: Das Gehirn und Rückenmark betreffend

  • Chronisch-venöse Insuffizienz: Chronische Behinderung des Blutrückflusses in den Venen. Ursache von Krampfadern.

  • CKMB: Creatinkinase vom Herzmuskeltyp. Enzym, das bei Schädigungen des Herzmuskels vermehrt freigesetzt wird. Es wird auch als Marker für das Ausmaß einer Schädigung genutzt

  • Clopidogrel: Wirkstoff, der die Blutgerinnung hemmt, indem er die Verklumpung der Thrombozyten verhindert

  • Computertomographie (CT): Spezielles, computergesteuertes Röntgenverfahren, bei dem der Körper optisch in Querscheiben aufgeteilt wird. Dadurch können Veränderungen sehr genau erkannt werden

  • Cortex: Hirnrinde. Sie besteht aus über 200 Rindenfeldern, von denen nur einige ihrer Funktion nach genau bekannt sind. Die größten sind die motorische Rinde, die bewusste Bewegungen steuert, und der Körperfühlbereich. Jede Hälfte des Gehirns steuert dabei die gegenüberliegende Körperhälfte

  • Creatinkinase: Enzym, das bei Muskelschäden vermehrt freigesetzt wird. (siehe auch CKMB)


  • Defibrillation: Stimulation des Herzmuskels mit einem hochenergetischen elektrischen Schock. Ein krankhafter Herzrhythmus soll so gestoppt werden

  • Dekubitus: Aufliegegeschwür. Es kommt vor allem bei lange bettlägerigen Patienten vor

  • Depolarisation: Reizung des Herzmuskels durch einen elektrischen Impuls. Das Ergebnis ist ein Zusammenziehen der Herzmuskelfasern

  • Diagnostik: Alle Untersuchungen, die der Feststellung oder der genauen Abklärung einer Erkrankung dienen

  • Diastole: Die auf die Herzkontraktion folgende Erschlaffungsphase, während der das Blut aus den Vorhöfen in die Kammern fließt

  • Diastolischer Blutdruck: Druck der Herzkammern in der Erschlaffungsphase des Herzschlags

  • Diencephalon: Zwischenhirn. Es liegt zwischen End- und Mittelhirn und ist Teil des Hirnstammes. Es enthält unter anderem Zentren für die Oberflächensensibilität, die seelische Empfindung, die Seh-, Hör- und Riechfähigkeit

  • Digitalis: Fingerhutpflanzen, Pflanzengattung, aus denen Medikamente gewonnen werden, die die Kontraktion des Herzmuskels verstärken (Herzglykoside)

  • Diuretika: Medikamente, die eine vermehrte Wasserausscheidung durch die Nieren bewirken

  • Drucksprung (Druckgradient): Blutdruckunterschied vor und hinter einer Gefäßverengung

  • Dysarthrie: Artikulationsstörungen, Störungen der Sprechfähigkeit

  • Dysphagie: Schluck- und Kaustörungen mit Druckgefühl oder Schmerz hinter dem Brustbein oder im Oberbauch

  • Dyspnoe: Angestrengte, beschwerte Atmung

(ld/BSMO)


Autor: BSMO Redaktion
Stand: 13-05-2004




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