Glossar T-Z
- Tachyarhythmie: Herzrhythmusstörung mit einem Anstieg der Herzfrequenz auf über 100 Schläge pro Minute
- Tachykardie: Zu schneller Herzschlag
- Telemetrie: Fernabfrage eines Herzschrittmachers oder AICD durch die Haut hindurch
- Tetraplegie: Vollständige Lähmung beider Arme und Beine
- Thrombolyse: Die Auflösung eines Thrombus durch Medikamente
- Thrombus: Blutgerinnsel
- TIA Transitorische Ischämische Attacke: Ein leichter Hirninfarkt, der durch eine Mangeldurchblutung des Gehirns verursacht wird. Es treten nur leichte Symptome auf, die bald von selbst verschwinden. Er muss dringend als Warnsignal verstanden werden, denn ein kompletter Schlaganfall kann folgen
- Tinnitus: Ohrgeräusche, Ohrensausen, Ohrklingeln. Kann z.B. bei einem Hirnstamminfarkt auftreten
- Tonus: Spannungs- bzw. Erregungszustand eines Gewebes
- Triglyzeride: Neutralfette
- Trikuspidalklappe: Klappe zwischen rechter Vorkammer und rechter Kammer des Herzens
- Urokinase: Enzym, das den Blutgerinnungsprozess beeinflusst. Wird als Medikament zur Auflösung von Thrombosen verwendet
- valvulär: zur Klappe gehörig
- Varikose: Ausgeprägtes Krampfaderleiden
- Varizen: Krampfadern
- vaskulär: Zum Gefäßsystem gehörend
- Vegetatives Nervensystem: Teil des Nervensystems, dass autonom, ohne bewusste Einflussnahme alle unwillkürlichen Körperfunktionen steuern, zum Beispiel Herzschlag oder Schwitzen s. Sympathikus, Parasympathikus
- Vene: Blutgefäß, welches das Blut zum Herzen hinführt
- Venenklappeninsuffizienz: Eine unzureichende Funktion der Venenklappen
- Ventikeldruck: Blutdruck in den Herzkammern
- Ventikulographie: Darstellung der Herzkammern
- Ventrikel: Kammer, Hohlraum. Wird oft als Ausdruck für eine der beiden unteren Kammern des Herzens benutzt. Der rechte Ventrikel pumpt Blut in die Lunge, und der linke Ventrikel pumpt mit Sauerstoff angereichertes Blut zurück in den Körper. Auch die Hohlräume des Gehirns heißen Ventrikel
- Ventrikelseptum: Trennwand zwischen linker und rechter Hauptkammer des Herzens
- Ventrikuläre Tachykardie: Rhythmusstörung der Herzkammer
- Vorderwand-Spitzen-Infarkt: Bezeichnung für einen Herzinfarkt, bei dem der Blutfluss zur vorderen Wand des Herzens abgeschnitten ist
- Vorhöfe: Die oberen Kammern des Herzens, d.h. das rechte und das linke Atrium. Die Vorhöfe sammeln das Blut, wenn es in das Herz strömt, und füllen die unteren Kammern (Ventrikel) mit Blut
- Vorlast: Die Menge Blut, die in das entspannte Herz fließt
- Zentraler Venenkatheter: Infusionskatheter, dessen Spitze in der Nähe der rechten Vorkammer liegt. Man kann über den Katheter auch den Druck in der Vene messen. Diese Art Katheter ist besonders zuverlässig und wird oft für Operationen und die Zeit danach gelegt
- Zerebrovaskuläre Insuffizienz: Meist durch Arteriosklerose bedingte Durchblutungsstörungen der großen Gehirngefäße und ihre Symptome wie Schwindel oder Gedächtnisausfall
- ZNS: Zentrales Nervensystem: Es umfasst das Gehirn mit den Hirnhäuten und dem Rückenmark
- Zyanose: Blausucht. Bläulich-dunkle Hautfärbung aufgrund eines Sauerstoffmangels im Blut des Körperkreislaufs. Die Hautfarbe wird dann als zyanotisch bezeichnet
(ld/BSMO)
Autor:
BSMO Redaktion
Stand:
18-05-2004



