Herzinfarktrisiko im Urlaubsstau
Stress im Straßenverkehr kann das Herzinfarktrisiko erhöhen
Keine Zeit wird wohl so sehnlich erwartet wie die Urlaubszeit. Ob Sie sich erholen wollen oder auf der Suche nach Abenteuer und Nervenkitzel sind; eines ist sicher: Ferienzeit, schönste Zeit! Doch vor der Ankunft im Urlaubsparadies müssen mitunter sehr lange und teils beschwerliche Anreisen in Kauf genommen werden. Die Anreise birgt dementsprechend auch das Risiko, dass die Urlaubsfreuden mitunter schon enden, bevor sie eigentlich begonnen haben.
So konnte in einer Studie des Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit (GSF) dokumentiert werden, dass Menschen im Stau dreimal anfälliger für Herzinfarkte sind, als Menschen im flüssigen Straßenverkehr. Denn der Stress im Stau kann dem Herzen stark zusetzen. Aber nicht nur Menschen, die selbst fahren, sind von diesem erhöhten Risiko für Herzinfarkte betroffen. Auch bei Verzögerungen in der Abreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus oder Bahn kann der Blutdruck bedrohlich ansteigen.
Im Falle eines Herzinfarktes muss umgehend gehandelt werden. Bei einem Herzinfarkt auf der Autobahn können die Rettungssanitäter der Deutschen Rettungsflugwacht e.V. schnell vor Ort sein und sich bemühen, den Schaden am Herz weitmöglichst einzudämmen. Die modernen Rettungshubschrauber sind mit einem EKG ausgestattet. Vor Ort können Medikamente eingesetzt werden, die verschlossene Gefäße wieder befreien können und so die Durchblutung des Herzens sicherstellen.
Besser ist jedoch die Vermeidung von derartigem Stress durch eine gute Urlaubsplanung. Damit Sie erst gar nicht in den Stau kommen, sollten Sie Ihre Reise in den frühen Morgenstunden oder zum Ferien-Ende antreten. Wenn sich der Stau nicht vermeiden lässt, dann können Entspannungsübungen helfen, um Stress im Keim zu ersticken.



